Bayern München für Halbfinal-Duell mit Barcelona gerüstet

Kurz vor dem Champions-League-Knaller gegen den FC Barcelona erschüttert ein riesiger Skandal den FC Bayern München. Präsident Uli Hoeneß steht im Verdacht massiver Steuerhinterziehung, er fehlte auf der Tribüne beim Auswärtsspiel in Hannover. In den nächsten Tagen wird das Thema wohl weiter hochkochen und die Vorbereitung auf die Partie gegen Barca überschatten, gegen die Niedersachsen zeigte sich die Mannschaft aber völlig unbeeindruckt.

Von Verunsicherung war nichts zu spüren, im Gegenteil, die Bayern brannten erneut ein Offensiv-Feuerwerk ab und fegten den Gegner mit 6:1 vom Platz. Mario Gomez und Claudio Pizarro standen dabei unter besonderer Beobachtung, einer von beiden wird am Dienstag den gelbgesperrten Mario Mandzukic ersetzen. Beide nutzten ihre Bewährungsprobe um sich für die kommende Aufgabe zu empfehlen, sowohl Gomez als auch Pizarro erzielten einen Doppelpack.

Auch die zweite Garnitur der Münchner zu stark für die Bundesliga

Gomez wurde allerdings kurz nach seinem zweiten Tor ausgewechselt, das kann man durchaus als Fingerzeig für einen Einsatz am Dienstag werten. Mit Blick auf Barca schonte Heynckes einige Stammkräfte, Ribery, Müller und Robben spielten nur eine Halbzeit, Bastian Schweinsteiger durfte komplett pausieren.

Der FC Barcelona mühte sich unterdessen zu einem 1:0-Sieg über UD Levante. Coach Tito Vilanova gewährte dem lädierten Lionel Messi eine Auszeit, er stand nicht einmal im Kader. Sergio Busquets und Jordi Alba durften auf der Bank Platz nehmen, Xavi und Andres Iniesta mussten nur eine Halbzeit ran.

Mittelfeldstar Iniesta gab sich für das Kräftemessen mit den Bayern siegessicher. Man fahre ohne Ängste oder Komplexe nach München. „Wir vertrauen blind darauf, dass wir ins Endspiel einziehen können, wenn wir alles richtig machen.“ Wirklich nervös macht die Katalanen jedoch der mögliche Kontakt zwischen Ex-Trainer Pep Guardiola und dem FC Bayern. Die Spanier vermuten, dass sich die Bayern Insider-Informationen über die Stärken und Schwächen einzelner Spieler holen und reden schon von „Verrat“.

FC Bayern im Heimspiel Favorit der Buchmacher

Glaubt man den Buchmachern, dann haben die Bayern ihr großes Vorbild Barca mittlerweile überrundet. Zumindest in der Allianz Arena werden die Münchner als Favoriten gehandelt. Tatsächlich scheint die Gelegenheit günstig, selten war es leichter den Branchenprimus zu schlagen als jetzt. Der AC Milan hat es bei seinem 2:0-Hinspielsieg im Achtelfinale vorgemacht und auch Paris St. Germain stand im Viertelfinale ganz dicht vor der Sensation. Letztlich scheiterten beide Mannschaften an Messi, es wird also ganz entscheidend darauf ankommen, den Spielmacher am Dienstag zu kontrollieren. Den Bayern ist das in ihrer jetzigen Top-Form allemal zuzutrauen.

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