Deutschland – Italien – die wahrscheinliche Aufstellung

Warschau. Die „Vorspeise“ liefern heute Abend Spanien und Portugal, die sich im ersten Halbfinale dieser EM 2012 in Polen und der Ukraine duellieren und um den Einzug ins Endspiel buhlen. Doch schon am morgigen Donnerstagabend wird es dann auch für die deutsche Elf ernst. Italien wartet in Warschau. Der Angstgegner also. Der „Hauptgang“ der Euro, ein echter Fußball-Klassiker. Und wie auch bei allen anderen vier EM-Spielen der DFB-Kicker zuvor wird munter darüber spekuliert, wen Bundestrainer Joachim Löw tatsächlich in seiner Startelf auflaufen lässt.

Eine Frage hat Löw bereits auf der Pressekonferenz beantwortet: Bastian Schweinsteiger, der sich selbst schon bezüglich seiner Fitness zu Wort gemeldet hatte, wird auflaufen. Schweinsteiger sei fit, habe nur gegen Griechenland unter seinen Möglichkeiten gespielt, stellte der Bundestrainer klar. Man könne es sich auch gar nicht leisten – schon gar nicht gegen die Italiener – mit Spielern aufzulaufen, deren Leistungsstand nur bei 80 oder 90 Prozent liegen würde.

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Toni Schumacher, einst Weltklassekeeper in Reihen der Nationalmannschaft, heute Experte im Morgenmagazin der Öffentlich-Rechtlichen, glaubt daran allerdings nicht. Er rechnet mit einer Finte des Bundestrainers, was aber auch bedeuten würde: An der Seite von Sami Khedira läuft dann Toni Kroos auf.

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An Miroslav Klose führt wohl kein Weg vorbei

Erfahrung ist nicht das ausschlaggebende Kriterium im Fall von Marco Reus. Vielmehr wird entscheidend sein, ob der Neu-Dortmunder von Beginn an spielt, wie riskant Joachim Löw es gegen die Italiener angehen will. Die etwas defensivere Variante wäre eine Nominierung von Thomas Müller – Tendenz: 50:50. Bliebe noch und einmal mehr die Stürmerfrage. Mario Gomez zurück in die Mannschaft, oder Miroslav Klose, der wie gegen Griechenland in der Startelf der deutschen Nationalmannschaft steht – für wen wird sich Joachim Löw entscheiden?

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