Deutschland – Nigeria: Hohe Einschaltquote der ARD

Durchschnittlich 16,39 Millionen Zuschauer sahen gestern Abend das Vorrundenspiel Deutschland gegen Nigeria. Das 1:0 der Deutschen hatten somit einem Marktanteil von 51,7 Prozent. Dies war besser als die Einschaltquote am Eröffnungsspiel letzten Sonntag, dort erreichte man 15,37 Mio Zuschauer. Die ARD freut es.

ardSelbst das erste Spiel des Abends in der Gruppe A Frankreich gegen Kanada erreichte 23,3 Prozent, das entspricht 4,62 Mio. Zuschauern. Die Frauen Fußball WM zeigt also eine gewisse mediale Wirkung, die WM 2011 im Fernsehen scheint ein voller Erfolg zu werden. „Wir sind bisher sehr zufrieden, weil eben nicht nur der Topwert mit dem deutschen Spiel überragend war, sondern die anderen Partien auch deutlich über den Erwartungen liegen“, so ARD-WM-Chef Ralf Scholt im Interview auf dfb.de.

Wie bei den Männern mag man die Brasilianer: 5,4 Mio Zuschauer sahen das erste Spiel der weiblichen Selecao: 25,3 % Quote.

Die Quotenliste der Spiele des ersten WM-Vorrundenspieltages

Deutschland – Kanada: 15,37 Mio./Marktanteil: 60,1 Prozent in der ARD

Brasilien – Australien: 5,40 Mio./Marktanteil: 25,3 Prozent im ZDF

USA – Nordkorea: 4,71 Mio./Marktanteil: 25,9 Prozent im ZDF

England – Mexiko: 3,72 Mio./Marktanteil: 21,6 Prozent in der ARD

Frankreich – Nigeria: 3,21 Mio./Marktanteil: 19,9 Prozent in der ARD

Norwegen – Äquatorial-Guinea: 2,65 Mio./Marktanteil: 23,2 Prozent im ZDF

Schweden – Kolumbien: 2,50 Mio./Marktanteil: 23,3 Prozent im ZDF

Japan – Neuseeland: 2,48 Mio./Marktanteil: 25,7 Prozent in der ARD

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Eine Antwort auf Deutschland – Nigeria: Hohe Einschaltquote der ARD

  1. FussballKenner sagt:

    Schon krass wie durch Medien-manipulation solche Werte entstehen. Ein künstlicher Medienhype durch die Bild und Co. und schon ist jeder Fan..kennt aber nicht mal 5 Spielerfrauen mit Namen und weiß erst recht nicht in welchen Vereinen sie spielen. Hauptsache man möchte mit aller Macht ein künstliches „Sommermärchen“ erzeugen. Die Zuschauerzahlen spiegeln einfach die Manipulierbarkeit der Gesellschaft durch die Medien wieder. Ende.

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