Deutschlands Gegner im WM-Auftaktspiel verliert

Kanada, der Auftaktgegner für die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft, verliert rund drei Monate vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in einem Länderspiel gegen Schweden. Die Glückssträhne des kanadischen Teams der Trainerin Carolina Morace wurde von der 0:1 Niederlage im italienischen Palestrina unterbrochen. Das Siegestor schoß die Schwedin Charlotte Rohlin in der neunten Minute. Die deutschen Frauen treffen am 26. Juni im ersten Gruppenspiel auf die Damen aus Kanada.

Darüber hinaus wollen die Kanadierinnen den gesamten Monat April in der italienischen Hauptstadt Rom trainieren. Damit wollen sie wahrscheinlich zu ihrer guten Form zurückfinden, die sie in den Vorrundensiegen gegen Schottland, Italien und England bewiesen haben. Sie besiegten diese Mannschaften, ohne Gegentreffer zu kassieren.

Außerdem gab es ein weiteres spannendes Länderspiel. Die englische Frauen-Nationalmannschaft besiegte den Olympiasieger USA in einem Heimspiel mit 2:1. Zum einen war dies der erste Sieg gegen die Amerikanerinnen nach 22 Jahren, zum anderen bestätigte sich damit die heimliche Favoritenrolle der Three Lions. Das erste Tor erzielte Jess Clark in der neunten Minute, Rachel Yankey legte in der 26. Minute nach. Erst in der 39. Minute gelang den USA durch Megan Rapinoe ein Anschlusstreffer. Die zweite Halbzeit des Spiels verlief dann ereignislos. Für die amerikanischen Spielerinnen ist dies bereits die zweite Niederlage in diesem Jahr.

Trotz der Niederlage freut sich die kanadische Trainerin Morace auf das im Berliner Olympiastadion statt findende Eröffnungsspiel. Die insgesamt 74.000 Tickets sind nahezu ausverkauft, nur noch einige Eintrittskarten mit Sichtbehinderungen sind erhältlich. Mit diesem Zuschauerzuspruch gibt es sogar einen neuen Europarekord im Frauenfußball, denn die bisherige Bestmarke mit rund 44.500 Zuschauern war das am 22. April 2009 statt findende Spiel zwischen Deutschland und Brasilien in der Frankfurter WM-Arena.

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