Silvia Neid – die Trainerin

Silvia Neid ist eine Frau der Praxis und seit 1996 die Trainer der deutschen Frauen Fußball Nationalmannschaft. Bevor die am 02.05.1964 geborene Neid die Rolle der Trainerin übernahm, war sie selbst erfolgreich als Spielerin tätig. Neid begann ihre Laufbahn im Jahr 1975 beim SV Schlierstadt. Was aus dem damals elfjährigen Mädchen werden würde, konnte zu diesem Zeitpunkt natürlich noch niemand erahnen. In der Zeit zwischen 1985 und 1996 war die Tendenz schon deutlicher abzusehen. Neid spielte in dieser Zeit beim TSV Siegen.

Die Liste der Erfolge, die Silvia Neid als Spielerin für sich verbuchen kann, liest sich leicht und flüssig: Im Jahr 1995 wurde sie Vize-Weltmeisterin, in den Jahren 1989, 1991 und 1995 konnte sie mit ihren Mitstreiterinnen die Europameisterschaft gewinnen. Zudem ist Neid als Spielerin siebenmal Deutsche Meisterin geworden und konnte sechsmal den DFB-Pokal in ihren Händen halten. Seit 1996 ist sie als Trainerin für die deutsche Frauennationalmannschaft tätig.

Die Erfolge, die Silvia Neid bereits mit der Nationalmannschaft als Trainerin erzielen konnte, deuten auf einen sicheren Platz in den Analen des Frauenfußballs hin: So führte sie ihre Spielerinnen in den Jahren 2003 und 2007 zur Weltmeisterschaft, im Jahr 2004 schafften dies auch die Frauen der U 19. Der Titel der Europameisterschaft steht auf der persönlichen Statistik der Jahre 1997, 2001, 2005 und 2009 von Silvia Neid. Hinzu kommen Titel mit der U18 und der U19 der deutschen Frauen. Und auch bei den Olympischen Spielen konnte Neid mit Medaillen nach Hause fahren. Jeweils Bronze gab es in den Jahren 2000, 2004 und 2008. Um die Krönung zu komplettieren, fehlt nur noch der Titel der Fußball-Weltmeisterschaft im eigenen Lande 2011!

4 Responses to Silvia Neid – die Trainerin

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  2. Lars says:

    Sehr geehrte Frau Neid!
    Ich habe gestern das Spiel mit meinem Töchterchen angesehen und
    möchte Ihnen und Ihren Mädels, meine Freude
    über das gestrige Spiel zum Ausdruck bringen .
    Sie haben die Mädels super trainiert.
    Ihre lieben Mädels sind durchgehend ehrgeiziger als die Herren.
    Vor allem lassen sich ihre Mädels nicht, nach der Führung mit dem ersten und auch zweiten Tor hängen bzw. in ein Leistungsloch fallen, wie unsere Männer.
    Und im Ganzen, spielt Ihre Mannschaft auch viel besser,
    als die Herren Nationalmannschaft.
    Sie haben alle, einen sehr guten und gerechten Kampfgeist an den Tag gelegt.

    Eine saubere Leistung.

    Weiter so.

    Jedoch würde es mich noch mehr freuen, wenn Frauen mehr gefördert werden und auch mehr im Mittelpunkt unseres heiligen Volkes stehen würden.

    Ich wünsche Ihnen und Ihren Mädels alles Gute und Liebe,
    natürlich gepaart mit viel viel Erfolg.

    Schnappt Euch den WM-Titel

    Euer grösster Fan

  3. Franz Josef Detampel says:

    Sehr geerhte Frau Neid,
    ein Spiel in einer KO-Runde zu verlieren, ist zwar ärgerlich, aber die guten Leistungen der vergangen Jahre sind dadurch durch geriner einzuschätzen. Ich glaube wir sind von den Erfolgen der letzten Jahre zu verwöhnt. Ihre hervorrangende Arbeit und die Leistungen der Mannschaft müssen fortgesetzt werden.
    Franz ein Fan des Frauenfußballes

  4. Christine R. says:

    Sehr geehrte, liebe Silvia Neid!
    Schade, schade, schade – ich habe mich mit Ihnen und dem Team gefreut und … gelitten. Als aktive Sportlerin weiss ich nur zu gut, wie schmal der Grat zwischen Sieg und Niederlage ist. Deshalb ärgern mich so – sorry für den Ausdruck – dämliche Äusserungen derer umso mehr, die im Nachhinein alles besser gekonnt hätten. Wenn man nur einmal an die Schreiberein über Birgit Prinz denkt: erst die Forderung: sie müsse auf die Bank, dann natürlich: sie hätte spielen müssen. Ist doch ganz einfach, oder? Bedauerlich auch, dass manche Machos (= Hasser erfolgreicher Frauen?) versuchen, Frauen- gegen Männerfussball auszuspielen. Warum nicht ganz einfach die Erfolge beider wünschen und geniessen? Für mich ist Frauenfussball deshalb Nr. 1, weil nicht nur toll gespielt wird, sondern man auch samt seiner Familie ein Sportfest mitfeiern kann, ohne die üblichen primitiven Ausschreitungen des „starken“ Geschlechts fürchten zu müssen.
    Liebe Silvia Neid, lassen Sie sich nicht von Ihren Neidern (Gruss nach Potsdam!) unterkriegen, Sie haben tolle Arbeit geleistet. Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute, viel Erfolg und recht bald auch wieder Spass an der Arbeit.
    Mit herzlichen Grüssen, ein aufrechter Fan

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