DFB-Kader im Eröffnungsspiel gegen Kanada

Zwei Tage vor dem Spiel der Deutschen gegen Kanada hat Silvia Neid ihren Spielerinnen noch immer nicht verkündet, wer sich auf einen Einsatz zum Auftaktspiel freuen darf. Den Konkurrenzkampf in der Mannschaft würde man jedoch auf einem respektvollen Weg austragen, sagt Melanie Behringer. Gleichzeitig versichert sie, dass jede Spielerin im Training ihre beste Leistung abruft, um am Sonntag auf dem Platz stehen zu dürfen.

Gestern musste der Konkurrenzkampf jedoch für einen halben Tag pausieren, denn da hieß es für die Frauen, Teamgeist zu beweisen. Auf einer kleinen Insel im Berliner Umland mussten die Damen mit GPS-Navigationsgeräten durch die Wälder (neudeutsch heißt das Geocaching) ziehen und Aufgaben lösen. Für die Spielerinnen war dieser Ausflug eine willkommene Abwechslung zu den WM-Vorbereitungen und schließlich ist eine Mannschaft, die gemeinsam für ein Ziel kämpft, stärker als eine leistungsstarke Spielerin allein.

Damit auch wirklich nichts schief gehen kann, ließ sich Simone Laudehr am Montag noch einen Glücksbringer stechen. Ein Tattoo auf der Innenseite des linken Oberarmes soll ihr Kraft für die bevorstehenden WM-Spiele geben. So leicht zu lesen und zu verstehen ist es jedoch nicht für jeden, denn Laudehr entschied sich für eine rumänische Inschrift. Der Grund – ihre Mutter ist eine rumänische Leichtathletin und ihr Vater Deutscher. Die gebürtige Regensburgerin spricht rumänisch und besucht so oft es geht ihre Familie in Rumänien. Diese findet auch in ihrem Tattoo Erwähnung, weil es der Familie Gesundheit, Mut und Kraft geben soll. Insgesamt Eigenschaften, die auch die Spielerin selbst sehr gut gebrauchen kann, wenn sie in diesem Jahr Weltmeisterin werden will.

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