DFB: Silvia Neid vor Rücktritt?

Im Hype der herannahenden Frauen Fußball WM 2011 hatte DFB-Chef Theo Zwanziger den Vertrag mit Bundestrainerin Silvia Neid vorzeitig um drei Jahre bis 2016 verlängert. Nun kam das Aus der deutschen Frauennationalmannschaft im Viertelfinale. Kein Sommermärchen, kein dritter WM-Titel in Folge und auch keine Olympia-Teilnahme 2012 in London.

DFB: Silvia Neid vor Rücktritt?Die Bundestrainerin spürt nun, dass dies der „härteste“ aber auch „schönste“ Job der Nation sein kann. Nach dem frühen Aus wird natürlich wieder ein Verantwortlicher für dieses Desaster gesucht. Neid weiß selbst, dass dies im Normalfall der Trainer ist. Nachdem sie noch sagte, dass sie keinerlei Motivationsprobleme kenne, nun doch ein erster Funke von Zweifel.

Attackiert wird sie von Rolf Hocke, Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Trainer Bernd Schröder vom deutschen Meister Turbine Potsdam und Manager Siegfried Dietrich vom 1. FFC Frankfurt. Eine Birgit Prinz auf die Bank zu setzen, neben ihr Tor-Kanone Alex Popp – da seien schwere sportliche Fehler gewesen. Der Vater von Rekord-Nationalspielerin Birgit Prinz forderte den unverzüglichen Rücktritt.

Dagegen stellen sie einflußreiche Personen wie Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundestrainer Joachim Löw oder Ex-Bundestrainer Berti Vogts vor sie. Neid selbst will nun erst einmal Pause machen, analysieren und genau sehen, was sie eigentlich will. Ein Rücktritt wäre nun also doch nicht mehr ausgeschlossen?

Alternativen hätte sie wohl genügend, nach sechs Jahren als Bundestrainerin. „Es gibt sehr viele Möglichkeiten und einige Anfragen, auch aus Bereichen außerhalb des Fußballs. Ich weiß nur, dass ich keine Angst vor der Zukunft habe“, sagte Neid.

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Eine Antwort auf DFB: Silvia Neid vor Rücktritt?

  1. Lutz Huth sagt:

    Hochmut kommt vor dem Fall
    Das Aus für die deutsche „Frauen“ – Fußballnationalmannschaft, war auch gleichzeitig das Aus für das größten Gender – Main-streamingspektakel in Deutschland. Von Anfang an stand das ganze Lesbentheater unter dem Motto: »Was die Männer nicht können, das schaffen die „Frauen“ natürlich ganz locker.« Doch der Fußballgott hatte ein Einsehen und stoppte die »Frauen« bereits im Viertelfinale.

    Für die von der BRD- Mainstreamingpresse mit großem propagandistischen Aufwand propagierte „Frauen“ – Fußballweltmei-sterschaft, war der Weltmeistertitel, zumal im eigenen Land, von vornherein fest eingeplant, um dem Publikum ein für alle mal klar zu machen, daß es die Frauen eben alles besser können als die den Lesben und Emanzen verhaßten Männer. So war das frühe Aus für die deutschen Frauen um so peinlicher, als diese ihren Auftritt von Anfang an nicht als sportliche Herausforderung, sondern als ideologisch gefärbten Zickenkrieg gegen die Männer gesehen hatten. In Werbeauftritten und Äußerungen einiger Spielerinnen, merkte man überdeutlich worum es hier eigentlich ging; der Gegner waren nicht die internationalen WM-Mitbewerberinnen, sondern die „Fußball-Männer“, stellvertretend für die Männer in Ihrer Gesamtheit. So faselte Lira Bajramaj: »Meine Mädels und ich, wir werden an die Spitze ziehen – wie die Chefin in Berlin demnächst die Strippen ziehen werden oder »Welt, nimm dich in Acht – denn wir kommen an die Macht.« oder « Von einem »unaufhaltsamen Aufstieg nach oben«.
    Bei dem hier stattgefundenen Wettstreit der Geschlechter fällt einem zumindest eine Gemeinsamkeit auf die der „Frauen“-Fußball mit dem Männerfußball gemeinsam hat: In beiden Mannschaften braucht der Trainer keine Angst zu haben, daß ein seiner Spieler/Spielerinnen wegen einer Schwangerschaft ausfällt.

    Lutz Huth
    Hannover

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