Die „Welcome-Tour“ zur Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen ist beendet

Nach rund vier Monaten und 180 Flugstunden beendete die OK-Präsidenten Steffi Jones die „Welcome-Tour“, die anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen startete und vom 26. Juni bis zum 17. Juli in Deutschland statt findet. Die letzte Station der Tour war Nordkorea. Insgesamt besuchte Jones 14 Länder, die an der Weltmeisterschaft teilnehmen. Aufgrund des schweren Erdbebens und Tsunamis konnte der Begrüßungstermin in Tokio nicht wahrgenommen werden.

Im nordkoreanischen Pjöngjang gehörte die Besprechung mit dem Sportminister Pak Myong Chol sowie dem Vize-Außenminister Kum Sok Un zu den Höhepunkten. Bei dem zweitägigen Aufenthalt wurde ein Memorandum of Understanding zwischen DFB und dem Fußballverband Nordkoreas unterzeichnet. Steffi Jones äußerte sich sehr positiv über den Besuch in Korea, beispielsweise, dass nicht nur die Nationalspielerinnen, sondern auch Trainer und politische Repräsentanten zugegen waren. Die deutschen Frauen treffen übrigens am 21. Mai auf die Nationalmannschaft des Landes zu einem Testspiel in Ingolstadt.

Startpunkt der „Welcome-Tour“ war das australische Sidney am 8. Dezember 2010. Die Tour war eine gute Werbestrategie für die im Sommer statt findende Fußball-WM. Die positive Resonanz auf das kommende Event trägt zu einer guten Entwicklung des Frauenfußballs auf der ganzen Welt bei. Eine große Hürde in den nächsten Wochen wird nur noch sein, die restlichen Tickets zu verkaufen. Denn voll besetzte Stadien sollen noch mehr Begeisterung für den Sport weltweit erzeugen. Die „Welcome-Tour“ und ausverkaufte Stadien sollen zudem ein Umdenken in einigen Ländern vorantreiben, in denen einzig und allein der Männerfußball dominiert und es starke Vorbehalte gegenüber dem Frauenfußball gibt.

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