Frauen Bundesliga beginnt wieder

Nachdem die Männer Bundesliga Saison 2011/2012 schon seit drei Spieltagen wieder aktiv ist, starten morgen die Frauen in die neue Bundesliga Saison 2011. Und sie wird das erste Mal teilweise im Fernsehen übertragen – der Hessische Rundfunk überträgt das Auftaktspiel con Frankfurt gegen Essen. Es wird das erste Spiel ohne Birgit Prinz sein. Doch der Druck ist groß – die wenigen Fußballfans haben noch die deutschen Tränen der Niederlage gegen Japan im Kopf. Doch die Frauen Bundesliga steckt in der Bredouille – eine Dreiteilung der Mannschaften.

Frauen Bundesliga beginnt wiederDenn neben dem Pokalsieger 1.FFC Frankfurt, Meister Potsdam und Dusiburg kommt lange nichts mehr. Diese drei Vereine machen die Meisterschaft unter sich aus und sind ambitioniert unterwegs. Allein Frankfurt hat sein Etat von 1,5 Mio auf 1,7 Mio EUR aufgestockt und kräftig eingekauft. Lira Bajramaj und Kim Kulig, die neuseeländische Spielerin Ria Percival, die Amerikanerin Alex Krieger und die Weltmeisterin Saki Kumagai – man hat sich verstärkt.

Dahinter findet man die Clubs, die sehnlichst den Anschluß suchen: der HSV, die Bayern aus München sowie Bayer Leverkusen. Die Kleinen aus Bad Neuenahr, Jena und Essen und dann noch die beiden Aufsteiger SC Freiburg und 1.FC Lok Leipzig.

Nun sind die Vereine gefragt, den Frauenfußball weiterhin attraktiv zu machen, denn die Deutsche Nationalmannschaft ist erst einmal aus der Verantwortung raus. Keine Olympia-Teilnahme, lediglich die EM-Qualifikation, die im September in Augsburg gegen die Schweiz startet. Die hohen WM-Erwartungen müssen nun befriedigt werden.

Doch eine ist geblieben: Steffi Jones, ihres Zeichens OK-Präsidentin der WM 2011 ist nun die neue DFB-Direktorin für den Frauenfußball.

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