Frauen Fußball WM 2011 & und die Schiedsrichter

Jeder, der das Spiel Deutschland gegen Nigeria gesehen hatte, war verärgert über die schlechte Schiedsrichterin aus Südkorea. Doch wie heißt es so schön, man muß auch ohne Schiedsrichter gewinnen können und das tat die deutschen Frauennationalmannschaft letztendlich ja auch. Doch ein fader Beigeschmack war auf jeden Fall da. Selbst Bundestrainer Silvia Neid erkannte, dass ihre Frauen noch nie mit sovielen Blessuren vom Platz gegangen waren. Nigeria legte eine Agressivität an den Tag, das war bisher unbekannt für den Frauenfußball. Doch die erste Gelbe Karte für die Gegner gab es erst in der zweiten Halbzeit. Das verunsicherte Nigeria, drei Minuten später file das Siegtor von Simone Laudehr.

Grafik: Schiedsrichter T-Shirt zur WM 2011

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Und auch beim Spiel Australien gegen Äquatorialguinea gab es reichlich Diskussionsstoff wegen des Referee. Australien gewann zwar mit 3:2, doch eine Spiel entscheidende Szene gab es als Bruna im Strafraum für mehrere Sekunden den Ball festhielt, nachdem der Ball nach dem Pfosten ihr in die Hände gehüpft war. Die ungarische Schiedsrichterin hätte Elfmeter geben müssen, stattdessen munkelte man, dass sie die in orange gekleidete Torfrau mit dem roten Trikot der afrikanischen Feldspielerin verwechselte.

Seit dem Beginn der WM 2011 wissen wir, dass Frauen gut Fußball spielen können, aber wir wissen auch durch etliche Fehlentscheidungen, dass die Regeln nicht so leicht zu kapieren sind. Erst gestern beim Spiel Brasilien gegen Norwegen ließ die Schiedsrichterin nach einem Foul von Weltklassespielerin Marta weiterspielen. Das war auf auf dem Weg zum 1:0.

Bibiana Steinhaus als einzige deutsche Referee macvht bisher ihre Sache sehr gut und kann auf einen weiteren Einsatz im Viertelfinale hoffen. Nach Hause fahren darf sie erst, wenn Deutschland im Halbfinale steht. Dann dürfte sie nicht mehr pfeifen.

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