Frauen WM 2011: Doping Mißbrauch bei Nordkorea

Nun ist es soweit, die Frauen Fußball WM 2011 hat ihren Doping-Skandal. Denn bei zwei Spielerinnen aus Nordkorea wurden nach den Spielen gegen die USA und Schweden ein verbotenes anaboles Stereoid gefunden. Nun muß der gesamte Kader zum Dopingtest um noch weitere Sünder zu entlarven. Damit hatte im Frauenfußball niemand gerechnet.

Um sicherzugehen, dass die Befünde auch begründet sind, schickte Dr. Jiri Dvorak, Chefmediziner der FIFA, die Proben an das Institut für Biochemie der Deutschen Sporthochschule in Köln unter Leitung von Professor Dr. Wilhelm Schänzer. Deshalb habe es auch solange gedauert, bis der Verdacht tatsächlich bestätigt wurde. Der nordkoreanische Trainer bekam die Meldung ebenfalls erst jetzt zeitgleich mit der Presse mitgeteilt.

Die beiden Spielerinnen Jong-Sun Song und Pok-Sim Jong spielten beide Matches gegen Schweden und die USA. Auch gegen Kolumbien standen sie auf der FIFA-Aufstellung, wurden dann aber kurzfristig als „nicht einsetzbar“ gekennzeichnet.

Sollten sich die Proben bestätigen, würde das arge Probleme für den nordkoreanischen Fußballverband bedeuten. Nach der Männer WM 2010 in Südafrika munkelte man, dass die nordkoreanische Mannschaft aufgrund der Erfolglosigkeit und dem frühen Ausscheiden strafversetzt in ein Arbeitslager verbannt wurde. Insider munkeln, dann dies nun auch den Damen der Mannschaft drohe. Bewiesen wurden diese Anschuldigungen allerdings nie, die nordkoreanische Diktatur schirmt sich völlig von der Rest der Welt ab.

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