Frauenfußball WM 2011 heute – Kanada gegen Nigeria

Heute findet um 20.45 Uhr, zeitgleich mit dem Spiel Deutschland – Frankreich, das letzte Vorrundenspiel der Kanadierinnen gegen Nigeria statt. Zwar handelt es sich bei dem Spiel um kein entscheidendes Match, da Frankreich und Deutschland bereits vorzeitig für das Viertelfinale qualifiziert sind, rein spieltechnisch kann die Begegnung aber zu einigen Überraschungen führen.

Während das letzte Spiel der Nationalspielerinnen Nigerias gegen Deutschland durch harte Fouls, die man sonst nur aus dem Herrenfußball sowie gravierenden Fehlentscheidungen der Unparteiischen geprägt war, gestaltete sich die Begegnung der kanadischen Nationalmannschaft gegen Frankreich als sehr torreich. Mit einem Vorsprung von 4:0 fegten die Französinnen die Kanadierinnen vom Platz.

Durch die jeweils beiden Siege der deutschen und französischen Frauen, die sich vorzeitig für das Viertelfinale qualifizierten, ist die Begegnung Kanada gegen Nigeria nicht mehr als ein Freundschaftsspiel, in dem sich allerdings beweisen wird, ob die Mannschaften erhobenen Hauptes nach Hause fliegen können. Vielleicht schaffen es die Frauen vom afrikanischen Kontinent doch noch ein Tor zu schießen, denn bislang waren sie in den Vorrundenspielen torlos gelieben. Wünschenswert wäre auch, wenn das harte Spiel zugunsten eines fairen Wettkampfes abgemildert werden würde. Oder aber gerechtere Konsequenzen seitens der Schiedsrichter gezogen werden.

Die Kanadierinnen allerdings sind sehr enttäuscht über ihr vorzeitiges Aus. Besonders die hohe Niederlage gegen die französische Nationalmannschaft setzt ihnen zu. In einem Interview lobte die kanadische Nationalspielerin Sophie Schmidt die Geschicklichkeit und Schnelligkeit der Französinnen, geht aber davon aus, dass die deutschen Frauen am Ende siegen werden. Das Spiel Kanada gegen Frankreich wurde allerdings nicht nur durch viele Tore gekennzeichnet, sondern auch durch eine gewisse Ruppigkeit und Aggressivität, die sich wohl bald im Frauenfußball durchsetzen wird. Diese Entwicklung ist zwar nicht schön, zeigt aber andererseits die gesteigerte Professionalität der Spielerinnen.

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