Kanzlerin Merkel bekennt sich zum Frauenfußball

Anlässlich der Ausstellung „Frauen schreiben Fußballgeschichte“ im Berliner Bundeskanzleramt bekannte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Frauenfußball und lobte Trainerin Silvia Neid. So äußerte sie „Sie sind ein Glücksfall für den deutschen Frauenfußball“. Bei der Ausstellung geht es um die Entwicklung des Frauenfußballs. Sie empfing aber nicht nur die Trainerin, sondern die gesamte Nationalmannschaft und äußerte dabei ihre Vorfreude über die kommende Weltmeisterschaft, dessen Eröffnungsspiel am 26. Juni im Berliner Olympiastadion stattfindet.

Bei dem Auftaktspiel möchte Merkel unbedingt dabei sein und direkt vor Ort die Daumen für die deutschen Nationalspielerinnen drücken, die im ersten Spiel gegen Kanada antreten. Für die deutschen Damen besteht die Möglichkeit, zum dritten Mal in Folge den Weltmeistertitel zu holen.

Die Ausstellung „Frauen schreiben Fußballgeschichte“ soll nicht nur über die Entwicklung des Frauenfußballs von den Anfängen bis hin zur bald stattfindenden WM informieren, sondern auch auf das Großereignis in Deutschland einstimmen. Denn die deutschen Frauen haben einen maßgeblichen Anteil am Erfolg des Frauenfußballs. Bestandteil der Ausstellung sind mehr als 40 originale Bild- und Textexponate sowie Teile historischer Spielausrüstungen und Medaillen.

Ganz sporttauglich ist die Kanzlerin allerdings nicht. Nach einer Operation am Meniskus kann sich Merkel nur mithilfe von Krücken fortbewegen. Eine weitere bekannte Besucherin der Ausstellung war die Familienministerin Kristina Schröder (ebenfalls CDU). Auch DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger sowie die gerade erst von der „Welcome Tour“ heimgekehrte Steffi Jones, Chefin des OK der Weltmeisterschaft, fanden sich zur Eröffnung der Ausstellung im Foyer des Bundeskanzleramtes ein. Die Ausstellung geht voraussichtlich bis Ende August, an dem mit dem „Tag der offenen Tür“ die Exponate auch der Öffentlichkeit gezeigt werden können, ansonsten ist der Besuch nur über eine vorherige Anmeldung im Bundeskanzleramt möglich.

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