Leverkusen: Stadionverkehr im Test

In Leverkusen wurde kürzlich das Verkehrskonzept der BayArena getestet. Dabei spielt das Gutachten der Technischen Hochschule Aachen natürlich auf die Frauenfußball-WM 2011 an und zeigt einige Verbesserungen für das hohe Verkehrsaufkommen.

Das Straßenverkehrsamt in Leverkusen muss sich noch bis zum Sommer eingehend mit seinem Konzept beschäftigen und plant die Änderungen umzusetzen. Insgesamt werden viermal zwischen dem 28. Juni und dem 9. Juli Fußballfans in der Stadt zu den großen WM-Begegnungen erwartet. Ob die Anreise mit Bus oder Auto geschieht, spielt keine Rolle, denn alle Verkehrsteilnehmer sollen eine bestmögliche Anreise verspüren können. Die BayArena wird für diese Zeit in das WM-Stadion Leverkusen umbenannt. Bisher können die Beschäftigten der Stadt noch nicht abschätzen, wie viele Besucher tatsächlich nach Leverkusen reisen werden. Möglicherweise kann der Verkehr gut gelöst werden, auch ohne bestimmte Stadtteile oder die Siedlungen rings um das Stadion zu sperren. Bisher halten sich die geplanten Sperrungen noch in Grenzen, wobei die Kontrollen in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden sollen. Ein Schwachpunkt des bisherigen Verkehrskonzeptes soll beispielsweise die Beschilderung sein. Hier können Besucher nicht eindeutig den Weg zum Stadion erkennen und verfahren sich möglicherweise in Leverkusen. Dieses Problem ist der Stadt bereits bekannt und soll noch rechtzeitig gelöst werden.

Weiterhin muss es eine ausreichende Beschilderung für Parkplätze geben, beziehungsweise ein komplettes Parkleitsystem. Viele Vorschläge, die von der Uni Aachen kamen, wurden von der Stadt bereits umgesetzt, da es sich lediglich um Kleinigkeiten handelte. Weitere konkrete Planungen für das Verkehrskonzept sind für Anfang Mai geplant. Hierbei soll es dann auch über die Fan-Zusammensetzung und die Anmeldung von Bussen und anderen Gruppen gehen.

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