Löw gespannt auf die WM 2011

Im Rahmen der DFB-Kampagne „Team 2011“ zeigte Bundestrainer Joachim Löw seine Vorfreude auf die kommende Frauen-Fußballweltmeisterschaft. „So langsam steigt die Spannung. Ich werde auf jeden Fall beim Eröffnungsspiel dabei sein“, sagte er. Auch die anderen Spiele will er im Stadium oder am Fernseher verfolgen. An der Kampagne nahmen rund 18.000 Schulen und Vereine teil.

Allerdings gab es keine Ratschläge für die Damentrainerin Silvia Neid. Bei Löws Äußerung: „Sie hat schon viele, viele Turniere gespielt, weit mehr als ich“ honoriert er ihre Leistung und zeigt sich respektvoll. Lediglich die bei einem solchen Turnier entstehende Stimmung und Anspannung kann er nur allzu gut schildern: „Das ist schon etwas ganz besonderes. Es entwickelt sich eine eigene Dynamik aus Druck und Motivation.“ Für ihn sei es 2006, bei der Herren-Weltmeisterschaft im eigenen Land, wichtig gewesen, Ruhe zu bewahren und gelassen zu bleiben.

Löw übernahm bei der Kampagne „Team 2011“ die Funktion als Schirmherr. Daher war es ihm auch wichtig, die grundlegende Arbeit der Schulen und Vereine zu betonen. Sie müssen gefördert werden, um dem fußballerischen Nachwuchs eine Chance zu geben. Dies könnte weitere positive Auswirkungen auf den Fußball in Deutschland haben.

Das erklärte Ziel der DFB-Kampagne war es beim Start im Jahr 2009, Mädchen für Fußball zu begeistern. Und die Initiative hatte Erfolg: Seitdem wurden 1.800 Mädchenmannschaften in Vereinen, 1.900 Mädchenfußball-AGs in den Schulen sowie 1.600 Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen gegründet. Damit stellt sie die größte Kampagne des DFB seit seiner Entstehung vor genau 111 Jahren dar.

Auch andere bekannte Persönlichkeiten sprechen sich für die Fußball-WM aus. So bezeichnet etwa Ex-Nationalspieler Lothar Matthäus die Damen als „tolle Mannschaft“. Auch der jetzige Profi-Spieler Thomas Müller meint, er werde „sicher nicht wegschalten, wenn ein Spiel kommt“.

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