Modische Anreize durch die Frauen-Fußball-WM 2011

Die Sportartikelhersteller Adidas und Nike versuchen die kommende Fußball Weltmeisterschaft der Frauen für sich zu nutzen. Um das weibliche Publikum zu überzeugen dominieren Schnitte, die der Figur schmeicheln. Wie bei den männlichen Fußballstars ist ein Kampf um die Stars des Frauenfußballs entbrannt.

In einer Diskothek in Frankfurt wurden die neuen Trikots von Adidas vorgestellt. Das Schaulaufen der Models wurde gespannt von der Oberbürgermeisterin Petra Roth, der Ex-Schwimmerin Franziska van Almsick und einigen Nationalspielerinnen beäugt. Zu sehen waren die Heimtrikots, die Trikots für Auswärtsspiele und das Trikot für den Torwart. Mit ihnen sollen die Damen den Weltmeistertitel im eigenen Land ergattern.

Zu diesem Zweck sind auch noch ein paar kleinere, leicht versteckte Details in die Trikots eingearbeitet. So befindet sich am Kragen die Textzeile der deutschen Nationalhymne „Blüh im Glanze dieses Glückes“, man findet auch auch eine wehende Deutschland-Flagge. Die elf Linien stehen für die deutsche Frauenmannschaft. Ein bisschen an ein Boxeroutfit erinnert die Hose, dessen Bund sehr breit und golden ist. Vielleicht soll damit die Durchsetzungskraft der Spielerinnen gestärkt werden.

Der offizielle Ausrüster des DFB, Adidas, hat schon 2006 zur Herrren-Fußball-WM gemerkt, dass die Trikots auch beim weiblichen Geschlecht gut ankommen. In diesem Jahr hat sich der Sportartikelkonzern vorgenommen, noch mehr der Damentrikots zu verkaufen. Die schmeichelnden Schnitte sollen dieses Vorhaben unterstützen.

Auch der Marktführer Nike wird von der Fußball-WM 2011 profitieren. Zwei Spitzenteams, Brasilien und USA sowie Franrkeich, Neuseeland und Australien werden komplett von Nike ausgestattet. Auch mit der deutschen Nationalspielerin Lira Bajramaj hat der US-amerikanische Sportartikelkonzern einen Vertrag.

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