Sonderbriefmarken anlässlich der Frauenfußball-Weltmeisterschaft

Anlässlich der in rund drei Monaten beginnenden Frauenfußball-Weltmeisterschaft sind vier neue Sportbriefmarken heraus gekommen, von denen sich zwei mit der FIFA WM 2011 befassen. Die zwei anderen Sonderbriefmarken haben zum einen das Motiv der Turn-EM, die vom 4. bis 10. April in Berlin statt findet und zum anderen ein Motiv mit der Hockey-EM, die es vom 20. bis zum 28. August in Mönchengladbach zu sehen gibt. Der Ertrag, der über dem Wert der Briefmarken liegt kommt der Deutschen Sporthilfe zugute.

Die neue Sportmarken-Serie heißt „Für den Sport 2011“ und sie wurde bereits am 23. März von dem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sowie dem neuen Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich präsentiert. Die Gestaltung der vier Sportmotive übernahm der Grafiker Henning Wagenbreth aus Berlin. Die Deutsche Sporthilfe rechnet mit Erlösen von rund 1,5 Millionen Euro. Dieses Geld soll dazu verwendet werden, deutsche Nachwuchs- und Spitzenathleten zu fördern. Jedes Jahr werden zu diesem Zweck 10 bis 12 Millionen Euro ausgegeben.

Auch letztes Jahr gab es diese Sondermarken. Sie brachten einen Erlös von 1,233 Millionen Euro. Aufgrund der Weltmeisterschaft im eigenen Land rechnen die Verantwortlichen mit deutlichen höheren Erträgen. Insgesamt sind durch den Verkauf der Briefmarken seit 1968 rund 130 Millionen Euro zusammen gekommen, die zugunsten der Sporthilfe verwendet wurden.

Die zwei Sondermarken zur Frauenfußball-Weltmeisterschaft sind mit den Frankierwerten 45+20 und 55+25 Cent erhältlich, wobei der zweite Wert der Sporthilfe zukommt. Ab dem 07. April kann man die Marken in jeder Filiale der Deutschen Post kaufen. Über einen Erstdruck freut sich der Vizepräsident des Deutschen Fußball Bundes Rolf Hocke.

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