WM 2011 Dank an Ex-Fußballtrainer Gero Bisanz

Viele Jahre hat der Fußballtrainer Gero Bisanz bei der deutschen Nationalmannschaft der Frauen Vorarbeit geleistet, um sie dahin zu bringen, wo sie heute steht. Ab den 80er Jahren stand Bisanz an der Seite der heute so erfolgreichen Mannschaft.

Der 75-Jährige Bisanz war bis 1982 Leiter der Trainerausbildung an der Kölner Sportschule. Diese Stelle gab er auf, um die erste Frauennationalmannschaft aufzubauen. Der damalige Präsident Hermann Neuberger war derjenige, der Bisanz ins Boot holte. Die Arbeit, die damit auf den heute im rheinischen Overath lebenden Trainer zukam, war härter als er gedacht hatte. Da bereits ein paar Monate später ein Spiel gegen die Schweiz stattfinden sollte, ging es darum, schnell viel zu schaffen. Bei sogenannten Sichtungslehrgängen lud Bisanz die Spielerinnen ein und stellte sich ihnen und seine Vorstellungen von einer guten Zusammen- und Teamarbeit vor.

Gerade da in der Anfangszeit nur wenige die deutsche Frauenfußballmannschaft ernst nahmen, musste sich Bisanz mit viel Kritik auseinandersetzen. Doch 1987 setzte sich dennoch der Wunsch nach einer Frauenbundesliga durch. Dieser Wunsch wurde mit einem Sieg der EM 1989 bekräftigt, der sämtliche Kritiker zum Verstummen brachte. Bisanz setzt auch heute noch auf die Kompetenz von Trainerin Silvia Neid, die zuvor eine seiner Schützlinge war. Auch der Spielerin Birgit Prinz schenkt er Bewunderung. Mit 16 Jahren wurde sie von Bisanz das erste Mal eingesetzt und hat seitdem eine große Entwicklung durchgemacht. Auch heute noch schwärmt Gero Bisanz von den Spielerinnen der deutschen Nationalmannschaft, mahnt aber auch, dass nur eine ständige Weiterentwicklung im Spiel und Charakter der Spielerinnen zu einem dauerhaften und auch medialen Erfolg führen wird.

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