WM 2011 Pressestimmen nach Deutschland – Frankreich

Die deutsche Frauennationalmannschaft ist gestern durch den 4:2 Sieg gegen das Team aus Frankreich zum Tabellenführer der Gruppe A geworden und spielt am kommenden Samstag Abend in Wolfsburg gegen Japan. Die deutsche Mannschaft zeigte trotz – oder gerade wegen – vier veränderten Startpositionen eine starke Leistung. Dies lässt auf ein weiteren erfolgreichen Turnierverlauf hoffen.

Wir haben mal bei den einzelnen Zeitungen und Onlineangeboten gestöbert und schauen, was die Medien über die deutsche Frauennationalmannschaft schreiben. Hier also einige Pressestimmen nach dem Spiel Deutschland – Frankreich.

Die Bildzeitung titelt „Party-Girls – nur Birgit Prinz kann einem leidtun.“ oder „Da ist echt alles drin: Wir jubeln, wir zittern, wir feiern. “ Und weiter: Statt der „formschwachen Rekordspielerin Birgit Prinz stürmt Bundesliga-Rekordtorschützin Inka Grings (353 Tore in 271 Spielen)“. Silvia Neid hat also alles bestens gemacht und euin glückliches Händchen bewiesen.

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„Neid bringt das Denkmal Birgit Prinz zu Fall“ titelt welt.de und gratuliert der Bundestrainerin, die ihren Stand nochmals festigt. Das Risiko war groß, doch sie machte alles richtig. Am Ende stand ein 4:2 Sieg und die Tabellenführung. „Denn die Symbolfigur des deutschen Frauenfußballs auf die Bank zu setzen ist eine Entscheidung mit Tragweite. Prinz’ glorreiche Karriere hat dadurch Kratzer bekommen, ausgerechnet bei ihrem letzten, großen Turnier. Neid könnte als Königsmörderin dastehen.“ liest man weiter.

„Unbeschwert, treffsicher – meisterlich“ heisst es auf spiegel.de. Die Mannschaft habe die verlorene Leichtigkeit wieder erhalten und den Franzosen gezeigt, wo es lang geht. „Trotzdem brachte der Abend auch eine Verliererin hervor.“ – gemeint ist hier natprlich Birgit Prinz, die nicht eine Minute spielen durfte. Inka Grings wird als „Edelreservistin“ betitelt und „Bajramaj wirbelt auf beiden Flügeln“. Kritik an ihr, dass sie zwar viel Ballbesitz hatte, sich aber vom Ball zu spät trennte, mehrmals und das entging der Trainerin nicht.

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