WM 2011: Silvia Neid zum Eröffnungsspiel

Trotz des hart erkämpften Sieges ist die Trainerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft Silvia Neid mit dem Ergebnis nicht vollkommen zufrieden. Gerade das Spiel der deutschen Frauen in der ersten Halbzeit kritisierte Neid scharf.

Den Zuschauern und Spielerinnen schien das Spiel und der Sieg gefallen zu haben, ginge es nach der Stimmung im Stadion. Trainerin Silvia Neid hingegen fand schnell einige Kritikpunkte. Demnach fehlte es ihr, gerade in der ersten Halbzeit, an ordentlichen Ballabgaben. Und eine hinausgezogene Spieltaktik ließ das gesamte Erscheinungsbild nicht an Fußball erinnern.

Ein hektisches Spiel im Sturm führte derweil zu noch mehr Unmut. Trotz der Kritik beendete die deutsche Mannschaft die erste Hälfte mit zwei Toren. Neid zeigte sich verwundert über das Ergebnis. Den mitunter größten Anteil an diesem Sieg verbuchte Kerstin Garefrekes, die durch viel Sprungkraft den Führungstreffer erlangte.

Die zweite Halbzeit verlief mehr nach den Wünschen der Trainerin. Hier spielte die Mannschaft entsprechend den Vorstellungen von Neid. Obwohl kein weiteres Tor mehr fiel, waren die Chancen doch nicht wenige. Gelungene Kombinationen und gute Ballkämpfe machten für Neid die zweite Halbzeit aus. Zur Belohnung ließen es sich die deutschen Spielerinnen nicht nehmen, eine ausgedehnte Ehrenrunde zum Abschluss des Spiels nehmen. Auch wenn die Spielerinnen zum Teil selbst nicht zufrieden mit ihren Leistungen an diesem Tag waren, schauen sie doch positiv auf die kommende Zeit. Der Ausblick auf die nächsten Spiele ist auch für Neid ein positiverer. Zu den drei Punkten, die die deutsche Mannschaft mit dem Sieg gegen Kanada verbuchen konnte, sollen noch weitere hinzukommen.

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